Vertröstung auf das Jenseits?

Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. (Röm 8,18) Auf den ersten Blick wirkt dieser Vers wie eine Vertröstung auf das Jenseits: Ist doch egal, wie schwer dieses Leben ist, das Entscheidende kommt ja erst noch. Ist doch egal, ob es in […]

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Sterne sehen

Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut (Matthäus 2,10). Ich freue mich, wenn ich nachts über dem Lichternebel von Berlin überhaupt ein paar Sterne sehen kann. Aber nur selten habe ich die Gelegenheit, den Sternenhimmel in seiner ganzen Großartigkeit zu betrachten, an einem Ort ohne störendes künstliches Licht und bei klarem Wetter.

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Krankheit und Schuld?

Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen. (Psalm 38,10) Dieses Stoßgebet könnte auch von Hiob stammen. Psalm 38 nämlich, in den dieser Satz eingebettet ist, nennt sämtliche körperlichen und seelischen Leiden, die man sich vorstellen kann: Von eiternden Wunden ist die Rede (V. 6), von Schmerzen (V. 18), Trauer (V. 7), Taubheit und Verstummen (V. 14), ja der gesamte Leib sei krank (V. 4).

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Mitten im Leben

Prediger 3, 11: Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. Alles hat seine Zeit: geboren werden und sterben … abbrechen und bauen … weinen und lachen … umarmen und loslassen (Prediger 3, 1-8). Gott hat dem Menschen aber nicht nur die Zeit und damit die Vergänglichkeit zugemutet, er hat ihm auch eine Sehnsucht ins Herz gelegt, die über alles Zeitliche, Sichtbare und Vergängliche hinausgeht.

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