Wat nu?! Fortsetzung am 12.04.2026

Mitte Februar haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht und nach „Christuskirche 2036“ gefragt.

Gestartet sind wir in unsere Überlegungen mit den Fragen: „Warum bin ich hier? Was begeistert mich an Jesus und der Christuskirche?“ Eine bunte Mischung an Antworten haben wir zusammengetragen wie einen farbenfrohen, vielfältigen Blumenstrauß.

Nach diesem ermutigenden Warmup ging es in eine erste intensive Runde unter dem Titel „Wat is?“ Wir haben uns vor Augen geführt, was die Christuskirche 2026 ausmacht. Was bieten wir an, wie sind wir vernetzt und welche Felder bespielen wir schon? Dabei wurde deutlich: Wir sind eine betriebsame Gemeinde. Was jedoch auch deutlich wurde: Unsere Kräfte sind begrenzt.

Also haben wir uns Fragen als Hausaufgabe 1 mitgenommen:

  • Was hat sich bewährt und dient der Gemeinde?
  • Wo fließen unsere Kräfte hin und verebben? Lassen wir es los?
  • Was wollen wir mehr/mit neuer Kraft anpacken und voranbringen?
  • Welche Ideen wollen wir umsetzen? Welche Angebote schaffen? Neues wagen!

Bei all unserem Überlegen, Träumen und Abwägen soll uns folgende Leitfrage bewegen:

Wer sind meine Leute? Was treibt sie um? Was sind ihre Themen, Bedürfnisse, Interessen, …?

Mit „Wat soll?!“ haben wir uns gefragt, wie die nächsten 10 Jahre in der Christuskirche aussehen sollen. Wie wollen wir Gemeinde gestalten? Dabei sind uns zwei Aspekte wichtig geworden. Die Sozialraumanalyse unserer evangelischen Geschwister der Auferstehungskirche, die sie vor einigen Jahren beauftragt haben, hat ergeben, dass Großhansdorf eine wachsende Gemeinde ist, der es an Begegnungsräumen fehlt. Außerdem ist der Ort so weitläufig, dass relevante Orte für manche schlecht erreichbar sind. Wir haben schöne Räume, die momentan überwiegend ungenutzt sind. Wir wollen also zum einen unsere Räume mit Leben füllen.

Hierfür haben wir uns als Hausaufgabe 2 folgende Fragen mitgenommen:

  • Was dient den Menschen am Ort?
  • Wofür fehlt Raum?
  • Wer braucht einen Ort? Wofür?
  • Wofür wollen und können wir unsere Räume anbieten und zur Verfügung stellen?
  • Womit füllen wir sie selbst? Noch mehr als jetzt schon!

Zum anderen wollen wir unsere Perspektive erweitern und nicht nur auf unsere Räume und mögliche Veranstaltungen schauen, sondern auch verstärkt unseren Glauben im Alltag leben. Als „fluide Kirche“, eine Gemeinschaft, die sowohl eigene Veranstaltungen und Angebote anbietet und dabei experimentierfreudig unterwegs ist, als auch nach außen orientierte Projekte startet und Menschen dazu ermutigt und befähigt ihren Glauben im Alltag zu leben und zu teilen, wollen wir uns noch mehr dort vernetzen, wo wir leben. Dies tun wir, indem wir in der Begegnung mit anderen 1) hinhören, was sie bewegt, 2) ihnen Gutes tun, 3) Gemeinschaft wagen und Beziehungen knüpfen und 4) von unserem Glauben erzählen. Eine unkomplizierte und schöne Möglichkeit für alle, die sich gerne außergemeindlich ehrenamtlich engagieren wollen und nicht wissen, wo Hilfe nötig ist, bietet das „Netzwerk Ehrenamt“ (www.ehrenamt-grosshandorf.de).

Zu guter Letzt haben wir unter „Wat nu?!“ die Vision der Gemeindeleitung für die Christuskirche 2036 und nächste Schritte vorgestellt. Unser Traum von der Gemeinde in 10 Jahren klingt so:

Die Christuskirche ist eine lebendige Mehrgenerationengemeinde, die im Ort und untereinander gut vernetzt ist und sich durch Beziehungen, Angebote, Räume, Veranstaltungen und Alltagsrelevanz zu einem Hoffnungsortentwickelt hat, der bekannt ist.

Und wovon träumst du? (Hausaufgabe 3)

Auf unserem Weg in die Zukunft sind wir gemeinsam unterwegs mit Gott. Die Impulse und Gedanken, Fragen und Träume bewegen wir in persönlichem Gebet und im Nachdenken. Wir tauschen uns darüber aus, bleiben im Gespräch und gestalten Gemeinde. Wir finden eine Vision, wie wir die Christuskirche in den nächsten 10 Jahren gestalten wollen. Wir entwickeln eine Strategie und bleiben beständig im Austausch. Für unser nächstes Treffen am 12.04.2026 um 12 Uhr (nach einem gemeinsamen Gottesdienst und Mittagessen) sind hier nochmals die Kernfragen, die uns bewegen:

  • Wer sind meine Leute und was bewegt sie? Was braucht der Ort?
  • ­Was wollen wir mehr/mit neuer Kraft anpacken und voranbringen?
  • ­Welche Ideen wollen wir umsetzen? Welche Angebote schaffen? Neues wagen!
  • ­Wovon träumst du? Wie sieht Christuskirche 2036 für dich aus?

Wir freuen uns auf euch alle und den regen Austausch miteinander!

Für die Gemeindleitung

Pastorin Elisabeth Denkers

Christuskirche Großhansdorf