Ohne Koffer, ohne Handy, ohne Geld … Wie gelingt die letzte Reise?

Von der Kunst menschenwürdig zu sterben.

Über das Sterben und den Tod sprechen wir in der Regel eher selten. Uns allen ist klar, dass wir eines Tages selbst sterben werden, doch bis es soweit ist, klammern wir diesen Bereich des Lebens bestmöglich aus. Auf dem Weg dahin drängt sich das Thema auf, sobald Menschen aus meinem nahen Umfeld lebensbedrohlich erkranken, in ein Pflegeheim ziehen oder plötzlich versterben.

Im September haben wir uns mit der Frage nach dem assistierten Suizid beschäftigt. Nun fragen wir, wie die letzte Reise auch anders gelingen kann. Als Teil des Lebens wollen wir das Sterben begreifen und schauen auf die Hospizbewegung und Palliativmedizin. Wir bleiben beim menschenwürdigen Sterben und nehmen die Ängste in den Blick, die das Sterben nahestehender Menschen und unser eigenes Sterben belasten.

Roger Bahr ist Pastor und als Seelsorger im Amalie Sieveking Krankenhaus und Hospiz tätig. Außerdem ist er Vorsitzender des Ethikrates. Er wird uns in das Thema mit hineinnehmen und seine berufliche Erfahrung mit uns teilen.

Am Dienstag, 27.10.2026 ab 19 Uhr stehen Snacks und Getränke für ein lockeres Ankommen bereit. Um 19:30 Uhr beginnt der Abend mit Vortrag und Austausch in der Christuskirche Großhansdorf. Alle sind herzlich willkommen!

Pastorin Elisabeth Denkers

Christuskirche Großhansdorf