Lob für die Ausstellung „Von Martin Luther zu Martin Luther King“

„Sehr gut“, „informativ“, „phantastisch“ – mit diesen Worten haben viele Besucherinnen und Besucher die Ausstellung der Vereinigung Evangelischer Freikirchen „ Von Martin Luther zu Martin Luther King“ in der Hoffnungskirche in Wittenberg versehen. Auch die Ehrenamtlichen, die durch die Ausstellung führen, äußern sich zu ihrem Aufenthalt in Wittenberg durchweg positiv.

Besonders interessiert zeigen sich die Gäste an dem, was eine Freikirche ausmacht, erzählt Koordinatorin Theresia Stadtler-Philipp. So seien die am häufigsten gestellten Fragen „Was ist eine Freikirche?“ und „Wie und was glauben die Menschen in einer Freikirche?“ Da ist es zwar hilfreich, wenn die Ehrenamtlichen, die jeweils mittwochs bis sonntags durch die Ausstellung führen, selbst aus einer Freikirchen kommen, unbedingt notwendig ist es aber nicht. Wenche Burger-Nøstvold zum Beispiel ist Mitglied einer Evangelisch-Lutherischen Gemeinde. Sie ist gebürtige Norwegerin und lebt in Emstek in Niedersachsen.
 
„Auf Wittenberg wollte ich mich einlassen“, schreibt sie „ein kleines spannendes Abenteuer, alles neu, die Menschen und auch diese Gegend, in der ich noch nie gewesen bin.“ Sie war eine Woche lang als Ausstellungsführerin tätig, bekam dafür Unterkunft, Verpflegung und ein Ticket für die Weltausstellung: „Die Baptisten-Gemeinde hat mich sehr liebevoll aufgenommen, es wurde sowohl für meinen Leib als auch für meine Seele gesorgt. Gespräche, die Tiefgang hatten, taten mir gut. Die Weltausstellung in Wittenberg bietet sowohl Spirituelles als auch Kunst, tolle Parkanlagen und vieles, vieles mehr, eine Reise dorthin lohnt auf jeden Fall.“

Seit der Eröffnung kommen täglich ungefähr 15 bis 25 Personen, um sich die Ausstellung anzusehen. Einmal sind sogar 49 Menschen dagewesen. Es ergeben sich viele interessante Gesprächen, berichtet Theresia Stadtler-Philipp. Das hat auch Wenche Burger-Nøstvold erlebt: „Es waren Menschen aus aller Welt da, denen ich meine volle Aufmerksamkeit gewidmet habe, mit vielen von ihnen bin ich ins Gespräch gekommen. Im Nachhinein betrachte ich meinen Aufenthalt als ein wunderbares Geschenk, wofür ich mich sehr bedanken möchte bei allen, die mit mir zu tun hatten.“

Übrigens: Wer spontan nach Wittenberg kommen möchte, um die Weltausstellung Reformation zu besuchen, kann sich an Theresia Stadtler-Philipp wenden. Es gibt noch einige Quartiere außerhalb von Wittenberg, die Frau Stadtler-Philipp gerne vermittelt. Dann ist die Anreise mit dem Auto empfehlenswert.